Dienstag, 14. März 2017

Neues aus dem Puppenhaus ...

Obwohl es im Moment echt schwierig mit ansprechenden Bildern ist
- denn seit vier Wochen befindet sich unsere Digi-Cam in Reparatur -
wollte ich mich wieder einmal zeigen, was so im
Hause Landidylle läuft.


Auch bei uns hat die Gartensaison nun wieder begonnen,
aber davon dann ein andermal,
 heute zeige ich euch was sich im Puppenhaus getan hat.
 
 
Nachdem die Aussenfassade gestrichen war,
habe ich mich gleich an das erste Zimmer gewagt.
Viel Platz unter dem Dach war da nicht vorhanden und ich musste mir gut überlegen,
welche Möbel da Platz finden könnten.
 
 
Ich habe mich erst einmal für ein Doppelbett entschieden.
Mit richtig dicker Matratze und passendem Fixleintuch. 
Von diesem Bett aus kann wunderbar der Sternenhimmel beobachtet werden,
etwas, das ich auch von meinem Bett aus, immer wieder gerne mache.
Unten ein Bild vom "Making of", da seht ihr auch gleich,
welche Materialien zum Einsatz kamen.
Ich mag es, wenn man alle "Zutaten" zu Hause vorfindet und
gleich loslegen kann.
 

Zu einem Bett gehören natürlich auch noch Nachttische.
 
 
Diese wurden aus Bierdeckel gezimmert und
mit Kreidefarbe richtig Shabby gestrichen.
Leider sind die Bilder von der Rohfassung nichts geworden.
 

Da mangels Elektrizität keine Lampen vorhanden sind,
gibt es Kerzen aus echtem Wachs, die wunderbar nach Vanille duften
und dazu noch spannende Nachtlektüre.
 

In die Dachschräge wurde ein kleines Regal massgeschreinert und
damit ist das Zimmer auch schon ziemlich voll.


 
 Noch fehlen einige Kleinigkeiten, 
vielleicht gibt es noch ein Bänkchen vor das Bett oder auch nur einen Teppich
 und auch die Türe muss noch eingebaut werden.
Aber so langsam denke ich auch schon über den nächsten Raum nach.
Welcher es dann werden wird, erfährt ihr wieder bei gegebener Zeit.
 


Für die, die auch Lust bekommen haben, kleine Möbelchen herzustellen,
habe ich noch einige Links angefügt, denn fast so viel Zeit wie für die Herstellung, habe ich
für die Suche auf Pinterest nach guten Anleitungen aufgewendet.
 
Ich wünsche euch eine sonnige Frühlingszeit.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
 
Bernadette
 
 
 
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Dienstag, 28. Februar 2017

Kampf mit einem (Beton)-Hasen

Eigentlich hatte alles ganz harmlos begonnen.
 
 
Während unseres Winterurlaubs hatte ich diese Hasen-Backform im
Dorf-Secondhand-Laden entdeckt.
 
 
Und da ich noch auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk war, dachte ich mir,
dass ich damit einen Betonhasen für draussen im Garten giessen könnte.
 
 
Eigentlich alles ganz easy. Ich hatte die vergangenen Jahre
doch schon einige Hasen gegossen und eigentlich nie Probleme damit,
 diese aus der Form zu lösen.
 
 
Nicht aber dieses Mal!
Die beiden Hasenhälften klebten (trotz einölen) in der Form, als ob sie angeleimt wären.
Da blieb nichts anderes übrig, als rohe Gewalt anzuwenden.
Statt zwei Teile, hatte ich am Schluss deren fünf.
Und damit nicht genug, nein, in der Form klebte nun überall eine
feine Schicht Beton, die sich mit nichts mehr entfernen liess.
 
 
Also dachte ich mir, stelle ich doch Silikonformen von den Aussenseiten
der Metallform her. Zeit genug war ja noch. Das klappte auch wunderbar,
nur passten die zwei Hälften am Schluss nicht aufeinander.
Die Metallformen hatten sich wohl bei der Gewaltaktion verbogen.
 

Also nächster Versuch!
 
Ich nahm also wieder die fünf Teile vom ersten Versuch hervor und klebte sie sorgfältig zusammen.
Dann wurde alles glatt geschliffen  und zum Schluss die sichtbaren Risse sorgfältig
mit etwas flüssigem Beton ausgefugt.
 
 
So weit, so gut, aber eigentlich wollte ich ja auch für meinen Garten noch solch einen Hasen
und wenn er erstmal aus dem Haus war, hatte ich keine Möglichkeit mehr,
 einen weiteren zu giessen.
 
 
Also besorgte ich mir im Baumarkt nochmals drei Portionen Silikon und
nahm vom fertigen Hasen einen Abdruck.
Ihr erratet es vielleicht schon, auch diesen Versuch habe ich in den
Sand gesetzt. Denn die Silikonform hat sich, als sie mit Beton gefüllt war,
völlig verzogen und ausgedehnt.
 

Herausgekommen ist dann dieser Bodybuilder-Hase (O-Ton von Tochter Nr. 3)
links im Bild.
 
Nun, ja!
Das Geburtstagskind bekam dann unter anderem eines meiner Betonherzen.
 

Dieses Mal noch etwas mit Farbe verziert.
 
Die beiden Hasen aber, sind bei mir geblieben.
Und weil es gestern Sonne pur bei 15 Grad gab, durften sie auch gleich
zum ersten Mal in den Garten.
 
 
Falls jemand von euch aber eine Idee hat, wie ich doch noch mit der Hasen
Massenproduktion starten kann, immer her damit.
 
Ich wünsche euch eine tolle Woche.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 


Nachtrag: Heute Morgen um 6.00 Uhr ist draussen alles wieder weiss!! 
 
 
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Freitag, 10. Februar 2017

Lieblingsecke und Freitagsblümchen

Leztes Jahr "Haustürdekoration" und dieses Jahr "Lieblingsecken"
heisst es bei Nicole von Niwibo und Naddel von Verliebt in Zuhause.
 
 
 
Aber nicht irgendeine Lieblingsecke,
nein,
dieses Mal soll die Ecke im Flur resp. Eingangsbereich gezeigt werden.
Wir Schweizer nennen diesen Teil der Wohnung ja "Gang".
Keine Ahnung, wieso!
 
Aber bitte schön,
so sieht's bei uns im Gang aus.
 
 
Das ist die einzige Ecke, die es da bei uns gibt.
Abgesehen von der, in welcher der Putzschrank eingebaut ist.
Den wollt ihr ja kaum sehen, oder?
 
Wer öfters bei mir vorbei schaut, kennt diesen Blickwinkel vielleicht schon,
denn dieses Tellerregal war letztes Jahr mein Shelfie.
 
 
Deswegen habe ich es jetzt auch schnell noch umdekoriert.
Ein Hauch von rosa zog ein.
Vielleicht ein Zeichen von ersten Frühlingsgefühlen?
 
 
Was man da (fast) immer findet, ist eines meiner Wohnbücher.
Natürlich immer in der passenden Farbe. ;o)
 
 
... und dieses Mal auch Blümchen.
Meine Pelargonien, die im Wintergarten durchblühen, schneide ich jedes Jahr
im Februar radikal zurück und dabei fallen auch die schönsten Blüten dem Schnitt
zum Opfer. Viel zu schade für den Komposthaufen, haben sie den Weg in diese kleinen
Fläschchen gefunden.
 
 
Auch Herzen müssen im Februar einfach sein.
Einmal wegen dem Valentinstag und andererseits
auch, weil unser Hochzeitstag kurz danach gefeiert wird. ♥♥♥
 
 
Nun lasse ich mich gerne von den anderen gezeigten Flurecken inspirieren und
bin ich gespannt, welche Ecken dann nächsten Monat gezeigt werden.
 

Meine Blümchen schicke ich aber zuerst noch zu Helgas Friday-Flowerday.
 
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
 
 

Dienstag, 7. Februar 2017

Herzen aus Beton

Wenn ich über Flohmärkte streife, landen auch immer wieder einmal
kleinere oder grössere Kuchen- oder Back-Silikonformen in meiner Einkaufstasche.
 
 
Wer mich kennt, weiss aber, dass ich diese ganz bestimmt nicht
zum Backen gebrauche. ;o)
 
Nein, bei mir kommt immer wieder schwer verdaulicher Beton hinein.
 
Dieses Mal wurden ein paar Herzen gegossen.
Vielleicht eine kleine Geschenkidee für den Valentinstag?
Die Zeit reicht ja gerade noch, um sie richtig aushärten zu lassen.


 
Für die, die den Valentinstag nicht zelebrieren 
geben diese kleinen Herzen aber auch sonst,
das ganze Jahr über, kleine Mitbringsel
für liebe Einladungen ab.

 
Sie lassen sich dann auch auf vielerlei Arten einsetzen,
sei es drinnen oder draussen.
 
 
Ausserdem kann man sie bemalen,


bestempeln oder

 
wie wäre es wieder einmal mit der guten alten Serviettentechnik?



Mit etwas Phantasie gibt es ja fast unerschöpfliche Möglichkeiten und
damit ich selber nicht immer wieder überlegen muss,
wie denn das richtige Mischverhältnis für den Beton ist.

Ich nehme:

2 Teile Sand
1 Teil Zement und
nicht ganz 1 Teil Wasser.


Falls ich ihr auch Lust bekommen hat,
Betonherzen herzustellen, wünsche ich euch viel Spass dabei und
immer schön die Augen offen halten nach alten Backformen. ;o)


Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.


Bernadette



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und mit
Ellens Herzensangelegenheiten
 
 
 
 

Dienstag, 31. Januar 2017

Kerzen umfärben

 

Bei mir im Keller lagerten schon seit ein paar Jahren jede Menge rote Kerzen.
Da sie aber überhaupt nicht mehr in mein weihnachtliches Farbkonzept passten,
wurden es leider nie weniger.
 
 
Da ich aber auch dieses Jahr wieder einen Versuch unternehme,
unser Haus zu entrümpeln, musste etwas damit geschehen.
 
Einfach fortwerfen?!
Kam eher nicht in Frage.
 
Also was könnte man sonst mit ihnen anstellen?
Hmmm, ...... warum nicht versuchen sie umzufärben?
 
Wie jedes Jahr nach der Weihnachtszeit, hatten sich ja auch jede Menge
(hauptsächlich weisse) Kerzenreste angesammelt.
 
Letztes Jahr hatte ich daraus wieder neue Kerzen hergestellt, in
dem ich die Reste eingeschmolzen hatte.
Wer will kann *hier* gerne nachschauen.
 
Und dieses Jahr, dachte ich mir, färbe ich damit die roten Kerzen um.
 
 
Also Kerzenreste in eine Konservendose geben und diese in eine Pfanne
mit Wasser stellen. Dann einfach nur noch warten bis alles geschmolzen ist.
Wer schon jemals Kerzen gezogen hat, weiss was nun folgt.
Die Kerzen kurz in den Wachs halten und dann einen Moment an
der Luft trocknen lassen und dann wieder und wieder hinein damit.
Das Ganze so oft wiederholen wie man Lust hat.

 
So weiss, wie auf dem Bild oben sind meine nicht wirklich geworden,
eher haben sie verschiedene Schattierungen von rosa, aber das ist auch in Ordnung.
 
 
Es traf sich gut, dass ich letzte Woche diese Holzschale
beim Trödler gefunden hatte.
 

Darin konnte ich gleich einen Teil meiner "neuen" Kerzen arrangieren.
Ich musste sie nur auch noch schnell umfärben. Allerdings nicht mit
Kerzenwachs, sondern mit Kreidefarbe. ;o)
 

Dann noch etwas Grünzeug aus der Gärtnerei und
fertig war mein winterliches Arrangement.
 

Da ich schon am arrangieren war,
gab es gleich auch noch ein neues Kleid für diese Amphore. 
 
 
Hier wurden Perlen auf Draht aufgezogen und zwischen
die Blätter gehängt. Dann mit Tillandsien die Erde abgedeckt und ein
Schneckenhaus als Blickpunkt oben drauf gesetzt. Fertig.
 
Ich wünsche euch eine gute Woche.
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
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Dienstag, 24. Januar 2017

Neues Hobby?

Schuld am Ganzen sind eigentlich diese kleinen Möbelchen.


Gefunden auf einem Flohmarkt mitten in der Bretagne während unseres Urlaubes
im letzten September.
 
 
Ich hatte die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben,
etwas Brauchbares zu finden, als ich noch einmal durch den winzig kleinen Markt schlenderte
und dabei diese Puppenhausmöbel auf einem Tisch liegen sah.
 
 
Was ich in Gross nicht fand, ist dann halt in Klein mit nach Hause gekommen.
 
 
Daheim landeten sie dann erst einmal in irgendeinem Schrank,
bis sie mir letzthin wieder in die Hände fielen.
 
 
Was nun damit?
 
Neuer Anstrich war schon mal klar,
aber dann?
 
Hmm, ..... da war doch noch auf dem Dachboden das alte Puppenhaus,
das ich einmal vor ca. 25 Jahren für unsere Töchter gebaut hatte.
 
 
Ein paar Möbelchen waren auch noch vorhanden, aber
zum Teil, genau so wie die Türen und Fenster, defekt.
Deshalb wurden die auch gleich wieder eingelagert.
Vielleicht will ja mal ein Enkelkind damit spielen.
 
 
Aber das Grundgerüst des Hauses ist eigentlich ganz ok.
 
Man müsste doch da nur etwas Farbe und .... einsetzen.
 
 
Aber wie das so ist, eines zieht das andere nach und
nachdem bei unserem grossen Haus nichts mehr zu erneuern oder umzubauen ist,
bin ich nun im Kleinen wieder einmal unter die Hausrenovierer gegangen.
 
Als erstes gab es statt einem grossen Dachfenster eine neue Dachgaube,
für mehr Raumhöhe.
 
 
Obwohl ich seit 15 Jahren in einem Architekturbüro arbeite,
hatte ich keine Ahnung wie man eine Gaube konstruiert -
bin schliesslich auch "nur" für das Administrative zuständig.
Also habe ich mir erst einmal ein Papiermodel angefertigt und
das war eine gute Entscheidung, denn die erste Ausführung war viel
zu wuchtig und landete gleich wieder im Abfalleimer.
 
 
Nun aber gefällt mir das Ergebnis ganz gut und
wie ihr seht, habe ich auch angefangen das Dach neu einzudecken.
Leider ist mir zwischenzeitlich das Material ausgegangen und es kam
zu einem Bauunterbruch.
 
 
Aber demnächst kann der Maler schon mal etwas wirken.
Dann soll es auch noch neue Fenster und Türen geben.
 
 
Wie die Raumaufteilung sein wird, ist noch nicht abschliessend bestimmt.
 
Probehalber habe ich die neuen Möbelchen schon mal hin und her geschoben.
Das geht im Kleinen ja so viel einfacher und schneller als im Grossen.
 
Wenn sich in unserem "Zweithaus" wieder etwas tut,
werde ich bei Gelegenheit berichten.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
 
Bernadette
 



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